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Kirchenchor St. Ludwig Saarlouis


 

 

 

 

 

Geschichte des Chores

 

Der mehrstimmige Chorgesang innerhalb der Liturgie in St. Ludwig, wurde bis 1886 vom "Franziskus-Gesangverein", dessen Gründer Dechant Franziskus Hecking war, wahrgenommen. Nachdem diese Chorgruppierung ihre Tätigkeit eingestellt hatte, wurde im Jahre 1886 ein neuer Kirchenchor gegründet. Dies geht aus Protokoll- und Chronikbüchern aus der Zeit bis 1903 hervor. In einem Artikel von Herrn Professor Dr. Karl Knipschaar mit dem Titel "Vom geistigen Leben" geht folgendes hervor: "...Bis zum Jahre 1886 versah der Franziskus Gesangverein diesen Dienst, bis der katholische Kirchenchor an seine Stelle trat, der jedoch zum größten Teil aus Mitgliedern des Gesangvereins bestand."

 

Im Herbst 1886 gründete sich also ein neuer Kirchenchor. Dieser Chor nannte sich ab 1888 "Cäcilienchor". In Chronikaufzeichnungen vom 20.9.1931 liegt ein Protokoll vor. Daraus geht hervor, dass am 20.2.1888 der "Cäcilienchor" gegründet wurde. In einem Presseartikel vom 21. Oktober 1976 aus der Saarbrücker Zeitung, der anlässlich des 90jährigen Chorjubiläums erschienen ist, geht allerdings folgendes hervor:"Der katholische Cäcilienchor wurde am 23. November 1888 anläßlich eines Cäcilienfestes unter Leitung von Lehrer Haag gegründet...".

 

Der erste musikalische Leiter des Chores war Lehrer Anton Haag, dem im Amte bis 1922 die Lehrer Schäfer, Meyer, Rosenkranz und schließlich Musikdirektor Ludwig Zeeh folgten.

 

Im Jahre 1922 trat Bernhard Fortuin die Nachfolge von Ludwig Zeeh an. Er war der erste hauptamtliche Organist, Chorleiter und Küster in St. Ludwig. Um eine bessere Zusammenarbeit zu ermöglichen, vereinigte Fortuin den 1886 gegründeten Kirchenchor mit dem Cäcilienchor. Der Chor trug fortan weiterhin den Namen "Cäcilienverein". Ab 16.2.1935 wurde die Bezeichnung "Kath. Kirchenchor" in vorliegenden Protokollniederschriften geführt.

 

Während den Jahren des zweiten Weltkrieges leiteten Alexander Sellier, Hans Thimmel und Josef Michels interimsweise den Kirchenchor, da Bernhard Fortuin aufgrund der Kriegsjahre den Chor nicht mehr leiten konnte. Die Kriegsjahre haben die Sängerzahl des Chores sehr geschwächt. In der Zeit des Wiederaufbaues trat der Chor wieder regelmäßig, bei vielen kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen, mit einer doch wiederum stattlichen Zahl von 75 Mitgliedern auf.

 

Der langjährige Präses des Kirchenchores, Ehrendomherr Dechant Heinrich Unkel, starb am 1. September 1963, dessen goldenes Priesterjubiläum vom Kirchenchor am 29. Juli 1962 festlich mitgestaltet wurde.

 

Die darauffolgenden Jahre waren geprägt vom Abbruch der baufällig gewordenen neogotischen Ludwigskirche. In dieser Zeit wirkte Pastor Walter Helmes vom 8. Dezember 1963 bis zum 6. Januar 1974 in der Pfarrei und zugleich als Präses des Chores.

So fand am 29. August 1970 die Benediktion der neuen Kirche St. Ludwig unter musikalischer Mitwirkung des Kirchenchores statt.

 

Während seiner langen und erfolgreichen Dienstjahre als hauptamtlicher Kirchenmusiker in St. Ludwig, gründete Bernhard Fortuin auch einen Kinderchor und die Choralschola. Am 7. Oktober 1972, wurde Fortuin nach fünzigjähriger Tätigkeit als Organist, Chorleiter und Küster in den Ruhestand verabschiedet.

 

Seine Nachfolge trat im Oktober 1972 Hans-Georg Nicola als neuer hauptamtlicher Organist, Chorleiter und Küster an.

 

Am 13. Oktober 1974 wurde Pastor Anton Heidger neuer Seelsorger in St. Ludwig und zugleich auch neuer Präses des Kirchenchores.

 

Die neue Ludwigskirche hatte, trotz ihrer Größe, eine gute Akustik. Nach ihrer Benediktion im Jahre 1970 dauerte es rund zehn Jahre, bis die neue Orgel fertiggestellt wurde. Ihre Einweihung fand am 29. März 1980 statt. Kirchenmusiker Hans-Georg Nicola hatte nun ein dem großen Kirchenraum angemessenes Instrument zur Verfügung, welches die musikalischen Möglichkeiten in der neuen Kirche in beträchtlicher Art erweiterte.

 

Als Höhepunkt in der langen Geschichte des Kirchenchores St. Ludwig kann die Verleihung der "Palestrina-Medaille", am 16.12.1990 angesehen werden.

 

Am 20.11.1996 feierte der Kirchenchor sein 110jähriges Stiftungsfest, dessen Schirmherr OStR i. R. Werner Recktenwald war.

 

Nach zweiundreißigjähriger Tätigkeit, wurde Hans-Georg Nicola im Juni 2004 in den Ruhestand verabschiedet. Er hat den Chor und die musikalische Arbeit in St. Ludwig innerhalb seiner langjährigen Zeit als Kirchenmusiker sehr geprägt.

 

Im Juni 2004 trat Armin Lamar als neuer hauptamtlicher Kirchenmusiker seine Nachfolge an, der bereits seit Oktober 2003 Kirchenmusiker innerhalb der Seelsorgeeinheit in der Pfarrei St. Crispinus u. Crispinianus Lisdorf war.

 

Im Oktober 2006 wurde Pastor und Präses Anton Heidger in den Ruhestand verabschiedet.

Seit August 2007 ist Ralf Hiebert neuer Pastor in St. Ludwig und zugleich neuer Präses des Kirchenchores.

 

Der Kirchenchor St. Ludwig zählt mittlerweile wieder 38 Sängerinnen und Sänger.

 

Im kommenden Jahr 2011 feiert der Kirchenchor St. Ludwig sein 125jähriges Jubiläum.

 

In seiner langen Tradition pflegt der Chor die musikalichen Schätze der Musica Sacra. Sein Repertoire erschließt sich von den Gesängen der Gregorianik, über Motetten aus der Zeit der altklassischen Vokalpolyphonie von Palestrina, Vittoria, Handl, Schütz, über Chorwerke des Barock, den klassischen Orchestermessen von Haydn, Mozart, Chorwerken und Messen aus der Zeit der Romantik, bis hin zu Chorwerken der zeitgenössischen Chorliteratur und des neuen geistlichen Liedes.

 

Woche für Woche, und das schon seit 125 Jahren, bemühen und engagieren sich fleißige Sängerinnen und Sänger innerhalb ihrer Freizeit um zur Ehre Gottes zu musizieren. Somit gehört die Gruppierung des Kirchenchores zweifellos zu den engagiertesten Gruppen innerhalb des Gemeindelebens in St. Ludwig.

 

 

 

Die Chronik der Chorleiter

 

 


 

Bernhard Fortuin

Organist, Chorleiter und Küster

von 1922 bis 1972

 

 

 

 


 

Hans-Georg Nicola

Organist, Chorleiter und Küster

von 1972 bis 2004

 


 

 

 

Armin Lamar

Organist und Chorleiter

Dekanatskantor

seit 2004

 


 

 

 

 

 

 

PROBEZEITEN

Der Kirchenchöre St. Ludwig und der Kirchenchor Lisdorf proben einmal wöchentlich,

mittwochs von 20 bis 22 Uhr, im Pfarrheim Lisdorf

 

 

HERZLICHE EINLADUNG!  UNTERSTÜTZEN SIE UNS!

Der Chor freut sich über neue Sängerinnen und Sänger.

Sollten Sie Interesse und Spaß am Singen und an der Kirchenmusik haben,

so sind Sie uns herzlich willkommen.

Sie sind eingeladen, einfach mal unverbindlich "herein zu schnuppern" und vorbei zu schauen.